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Zweite WM-Sichtung der Zweispänner – Sebastian Warneck sehr zuversichtlich

Das Gelände ist auch bei der zweiten WM-Sichtung der Zweispänner ein Publikumsmagnet - Foto: Wille
Das Gelände ist auch bei der zweiten WM-Sichtung der Zweispänner ein Publikumsmagnet - Foto: Wille

Drebkau – Allmählich wird es Zeit für Sebastian Warneck, in die richtige Spur zu kommen, um nicht vorzeitig alle seine WM-Ambitionen aufgeben zu müssen. Die Konkurrenz hat sich bei den Zweispännern in der jüngsten Vergangenheit gewaltig gemausert. Bei der ersten Sichtung in Lähden lief es jedenfalls für den sechsfachen Deutschen Meister vom RFV Nunsdorf nicht nach Wunsch, bei der zweiten vom 14. bis 16. Juni auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins „Am Schlosspark Raakow“ soll es besser werden.

„Wir haben etwas Neues probiert und eine Umstellung vorgenommen. Aus den bisherigen zwei Gespannen wurde eine Kombination gemacht, in der jetzt der siebenjährigen Balos mit dem ein Jahr älteren Alfred ein Paar bildet“, sagte Warneck, der als Staatsanwalt in Berlin tätig ist und sich ab Mittwoch beurlauben lässt, um den Kopf völlig für seinen Sport frei zu haben. Mit Carola Diener und Anna Sandmann, Arndt Lörcher, der in Lähden vor Torsten Zarembowicz gewann, sind gleich mehrere starke Gegner am Start. Aus der Berlin-brandenburgischen Region startet auch noch Torsten Koalick, Zweiter der letztjährigen Rangliste. Er hofft, von dem Heimvorteil profitieren zu können.

Die dritte und letzte Sichtung, die gleichzeitig als Deutsche Meisterschaft ausgeschrieben ist, findet dann vom 12. bis 14. Juli in Schildau statt. Anschließend wird das vorläufige Aufgebot für die diesjährigen Weltmeisterschaften Ende August im slowakischen Topolcianky benannt.

Außerdem werden diesmal in Drebkau noch eine Zweispänner-Prüfung der Klasse M sowie die Landesmeisterschaften bei den Einspännern Großpferde, ebenfalls in der Klasse M, entschieden. Titelverteidiger Lars Krüger, zugleich auch Turnierchef, nimmt allerdings nicht mit seinem bewährten Centrus an diesem Wettbewerb teil, sondern spannt den erst fünfjährigen Effekt an, so dass viel für einen Erfolg von Andreas Mahlow aus Klein Marzehns mit Eitel spricht.

Krüger will mit Centrus die ebenfalls auf dem Programm stehende Einspänner-S-Prüfung bestreiten, um sich schon einmal wichtige Qualifikationspunkte zur Teilnahme an der WM 2014 in Luhmühlen zu sichern.

Am Freitag findet in Drebkau die Dressur, am Sonnabend das Hindernisfahren und am Sonntag das Kegelfahren statt. Beginn jeweils um 9 Uhr. Insgesamt haben 95 Gespanne gemeldet. Verbands-Präsident Peter Krause hat zugesagt, die Einspänner-Meister von Berlin-Brandenburg zu ehren. Übrigens wurden vor Jahresfrist hier am Rande des Spreewalds die Deutschen Einspänner-Titelkämpfe entschieden, so dass der eine oder andere Teilnehmer, der auch diesmal wieder antritt, schon bestens mit den Verhältnissen vertraut ist.

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