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Warneck und Krüger imponierten

Sebastian Warneck mit Ex-Bundestrainer Ewald Meier - Foto: Wille
Sebastian Warneck mit Ex-Bundestrainer Ewald Meier - Foto: Wille

Klein Marzehns - Es war ein Auftakt nach Maß in die WM-Saison. Beim Fahrsport-Eröffnungsturnier, das gleichzeitig als Sichtung für den norddeutschen Ländervergleich galt, kam Sebastian Warneck zu einem guten Sieg in der Klasse M mit seinem Paradegespann Alexander/Alfred vor dem Polen Przemyslaw Sroka mit Bento/Calino, der seit ein paar Wochen im Nunsdorfer Stall angeheuert hat, sowie dem Prussendorfer Tino Bode mit Leoncavallo/Desmond und wurde darüber hinaus mit Beat me Okydo/Balos noch Fünfter, weil ihm im abschließenden Kegelfahren ein Abwurf passierte. Der seit Anfang April im Ruhestand befindliche Ex-Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim) zeigte sich als aufmerksamer Beobachter angetan und meinte: „In Anbetracht des langen Winters und der relativ kurzen Zeit, dass die Pferde wieder im Freien bewegt werden können, war das schon eine sehr ordentliche Vorstellung, die durchaus Optimismus aufkommen lässt.“

Weniger erbaut war der zweite WM-Kandidat aus der Region Berlin-Brandenburg, der Drebkauer Torsten Koalik, im letzten Jahr die Nummer zwei der deutschen Rangliste. Seine Neuerwerbung Wibo, die er mit Winsor zusammengespannt hatte, kam weder in der Dressur noch im Gelände in Tritt, so dass sich ein stark angesäuerter Koalik dazu entschloss, nicht mehr am Schlusstag anzutreten und auf das Hindernisfahren zu verzichten. „Ich hoffe, dass es in einer Woche in Blievenstorf mit meiner altbewährten Kombination Wesley/Winsor dann besser klappt“, so sein Kommentar, zumal er Zippo und Avion noch in der Hinterhand hat.

Ein anderer Drebkauer konnte dagegen strahlen: Lars Krüger. Er siegte bei den Einspännern Klasse M mit seinem Centrus vor dem Lokalmatador Andreas Mahlow mit Eitel und Paolo Fornara (RV Seeben) mit Dartagnan und wurde außerdem mit dem jungen, vielversprechenden Effekt Vierter. Darüber hinaus gewann er mit der hohen Note von 8,6 die Eignungsprüfung, die als Qualifikation für das Bundeschampionat galt, mit dem erst vierjährigen Hengst und Celtis-Nachkommen Chicco.

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