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Seyffart-Medaille für Alina Rosenberg

Große Ehrung für Parareiterin Alina Rosenberg (3.v.li.) und Martina Willing (3.v.re.) - Foto: Wille

Berlin - Mit der Dr. Günter Seyffart-Medaille, der höchsten Auszeichnung, die der Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg zu vergeben hat, wurde im Kaminsaal des Berliner Reiterhauses Alina Rosenberg geehrt. Die für den Brandenburgischen Präventions- und Rehabilitations-Sportverein startende Amazone hatte bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro auf ihrem Nea’s Daboun Mannschaftssilber mit der deutschen Dressur-Equipe gewonnen und war in der Einzelwertung Fünfte geworden.


In seiner ausführlichen Laudatio ging der LPBB-Ehrenpräsident Prof. Dr. Peter Danckert noch einmal auf den sportlichen Werdegang der so erfolgreichen Para-Reiterin (Grade I b) ein und erinnerte dabei auch an ihren jahrelangen Aufenthalt im Landesstützpunkt Radensleben und das segensreiche Wirken der Landestrainerin Gundula Lüdtke. Präsident Peter Krause überreichte anschließend die Medaille und Vizepräsidentin Martina Schünemann verteilte Blumensträuße.

Zu den Gästen des Empfangs gehörten unter anderem die mehrfache Speerwurfsiegerin bei den Paralympischen Spielen Martina Willing (Brandenburg), die sich seit zwei Jahren ebenfalls dem Reiten verschrieben hat, ferner das große Nachwuchstalent Shirley Sue Giese aus Werder und Kerstin Ehren, eine Springreiterin aus Berlin, die sich auf Grund ihrer Behinderung jetzt verstärkt der Para-Dressur widmet.

Am Vormittag hatten sowohl Alina Rosenberg als auch Martina Willing sowie eine Vielzahl anderer deutscher Medaillengewinner aus Rio aus der Hand von Bundespräsident Joachim Gauck das Silberne Lorbeerblatt der Bundesrepublik Deutschland empfangen.

 

 

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