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Schweden-Sieg beim Comeback-Turnier in Forst

GP-Sieger Niklas Arvidsson aus Schweden legte seine Ehrenrunde im Forster Rad- und Reitstadion auf einem E-Bike zurück - Foto: Schroeder
GP-Sieger Niklas Arvidsson aus Schweden legte seine Ehrenrunde im Forster Rad- und Reitstadion auf einem E-Bike zurück - Foto: Schroeder

Forst - Rückkehr der Pferde ins Rad- und Reiterstadion von Forst: Nach zweijähriger Abstinenz fand wieder ein von Hagen Ridzkowski mustergültig organisiertes Turnier statt, das alle höchst zufrieden stellte, sowohl die Akteure im Sattel als auch die Zuschauer. Und nicht zuletzt Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und zugleich Schirmherr der Veranstaltung. Er war voll des Lobes und sprach von einer gelungenen Symbiose zweier Sportarten, die mit einem R anfangen.

Den Großen Preis des Autohauses Cottbus, ein mit 20 000 Euro dotiertes Springen der Klasse S*** mit Stechen, gewann der amtierende schwedische Vizemeister Niklas Arvidsson auf Click and Cash in 41,30 Sekunden hauchdünn vor dem dreifachen Derbysieger André Thieme (RV German Horse Pellets), der den zehnjährigen Schimmelwallach Conthendrix (41,37) gesattelt hatte. Ebenfalls fehlerfrei blieb noch der Pole Mschwoj Kiecon auf Urbane (42,50). Anschließend wurde nach Formel 1-Manier mit einer Sektdusche gefeiert, ehe sich das Trio mit einem Fahrrad auf die Ehrenrunde machte – eine Referenz an die Pedaleure, die anschließend ein 100-Runden-Steherrennen absolvierten. Vor sieben Jahren war schon einmal ein Schwede erfolgreich gewesen: Rolf-Göran Bengtsson.

Auf dem vierten Platz landete der für die LG Reiten Berlin startende Gerald Nothdurft auf Amazing, der allerdings zuvor schon einen bemerkenswerten Erfolg verbuchen konnte, denn in einem weiteren S*-Springen mit Stechen ließ der in Göttingen lebende Profi auf Panamera die gesamte Konkurrenz hinter sich.

Die Qualifikation zum Partner-Pferd-Cup in Leipzig sowie um Punkte für den REITEN und ZUCHT-Startplatz beim nächsten CSI in Neustadt (Dosse) konnte der für das Gut Angermünde startende Ulf Ebel auf Zarino entscheiden. Seine Zeit von 58,92 Sekunden war von niemandem zu unterbieten, auch nicht von dem Briten Richard Robinson (RV Ostseeküste Steffenshagen) auf Quincy Boy (60,08) und dem Neustädter Siegmar Stroehmer auf Ascada (61,97). Schneller überquerte zwar Robert Bruhns (PSV Quitzow) auf Bond James Bond (56,41) den Parcours, doch am vorletzten Hindernis fiel leider eine Stange.

Es gab noch zwei weitere S**-Springen; die gewann Ronny Lösche aus dem westfälischen Ovenstedt auf Clint. Dabei handelte es sich um eine Prüfung nach Fehlern und Zeit sowie um einen Zwei-Phasen-Wettbewerb.

Alle Ergebnisse des 7. Reit- und Springturniers in Forst

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