von

REITEN und ZUCHT unterstützt Spendenaktion der TITANEN DER RENNBAHN und des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt

Die Flut hat weite Teile entlang der Elbe und ihrer Zuflüsse zu Seen gemacht - Foto: Falke
Die Flut hat weite Teile entlang der Elbe und ihrer Zuflüsse zu Seen gemacht - Foto: Falke

Brück - Ingolf Schulz ist ein TITANEN-Urgestein. An den beiden ersten Veranstaltungen des europaweit einzigartigen Kaltblutrennens nahm er als Zuschauer teil. Doch ab den dritten TITANEN musste er mit seinen Rheinisch-Deutschen Kaltblütern zwei- und vierspännig dabei sein. Im letzten Jahr fuhr er sogar fünfspännig mit einer wunderschönen, nostalgischen Postkutsche direkt von seinem Hof in Pechau, einem Ortsteil von Magdeburg, nach Brück.

Jetzt steht sein Hof unter Wasser. Seine geliebten acht Pferde konnte er rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie haben Notquartier auf dem Reiterhof von Ilona und Frank Kassner gefunden im sicheren Magdeburger Ortsteil Ottersleben. Ingolf Schulz, der auch schon erfolgreich mit der Deutschen Kaltblut-Nationalmannschaft in der Schweiz und Österreich an Turnieren teilnahm, lebt immer wieder mit der Hochwasserangst im Nacken. Sein Gehöft und die Weiden befinden sich nahe dem Pretziner Wehr, das jetzt bei einem Elbestand von 5,90 überflutet wurde. Nicht nur sein Haus und die Stallungen, sondern auch 300 Hektar Grünfläche stehen unter Wasser. Heu konnte er noch nicht einbringen.

Als die Macher der TITANEN DER RENNBAHN von seinem Schicksal erfuhren, erfolgte ein besorgter Rundruf bei allen TITANEN-Teilnehmern, die in den gefährdeten Hochwassergebieten Zuhause sind. Sofort entschlossen sich TITANEN-Veranstalter Burkhard und Thomas Haseloff zu einer Hilfsaktion und holten den Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt mit ins Boot. Nicht nur Ingolf Schulz soll unterstützt werden, sondern alle Betroffenen des Verbandes. Bei den 12. TITANEN DER RENNBAHN werden beispielsweise 50 Cent pro Tombola-Los gespendet. Darüber hinaus wird während der viertägigen Super-Kaltblutschau vom 27. bis 30. Juni gesammelt.

Denn das dicke Hochwasserende kommt noch. Wer seine Tiere in Sicherheit bringen konnte, wird für sie kein Futter haben, wenn die Flut überstanden ist. Hafer, Heu und Stroh sind durch das Hochwasser verdorben. Neues Heu kann, wenn überhaupt, erst wieder auf den völlig durchnässten Wiesen im September gemacht werden.

Als die TITANEN-Aktion in Oberhavel bekannt wurde, erklärten sich nahezu alle Pferdezüchter bereit, Pferde aufzunehmen und später Heu zu spenden. Bei einem guten Bekannten der TITANEN, dem renommierten Kaltblutzüchter und Ortvorsteher von Teschendorf, Michael Grüber, haben bereits drei Pferde und vier Schwarzkopfschafe, u.a. Mutter mit Lämmern, Unterkunft gefunden.

Haben Sie ein Herz für Pferde in Not. Wir bitten alle Pferdefreunde um großzügige Unterstützung des Spendenaufrufs.

KONTO des Spendenaufrufs  -  Hochwasserpferde in Not – Konto Nr. 1090058566, Sparkasse Leipzig, BLZ 860 555 92

Zurück