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Jumping Trophy: Zwei Sieger in der ersten großen Entscheidung

Es kann nur einen Sieger geben? Nein, in Neustadt gab es am vergangenen Wochenende mit Laura Strehmel und Hans-Jörn Ottens gleich zwei. - Foto: Wille
Es kann nur einen Sieger geben? Nein, in Neustadt gab es am vergangenen Wochenende mit Laura Strehmel und Hans-Jörn Ottens gleich zwei. - Foto: Wille

Neustadt (Dosse) - Mit einer dramatischen Auseinandersetzung endete Teil I der Jumping Trophy in der Lindenau-Halle. Beim krönenden Abschluss der fünftägigen Veranstaltungsreihe, einem S*-Springen mit Siegerrunde und Wertung zum AFP-Sonderehrenpreis, blieben nur drei der insgesamt 96 (!) Starter ohne jeglichen Fehler. Die erste Abteilung gewann Hans-Jörn Ottens (RS Sotel) auf Arcado L in der schnellsten Zeit von 38,82 Sekunden und in der zweiten war Laura Strehmel, die in Neustadt (Dosse) zu Hause ist und quasi Heimvorteil besaß, auf der von Vater Siegmar Stroehmer selbst gezogenen Landrebell-Tochter Lucie (42,92) erfolgreich. Beide Sieger ritten dann auch hoch erfreut mit einer schmucken blauen Decke auf dem Rücken ihrer Pferde zur verdienten Ehrung ein und nahmen die Glückwünsche des Organisations-Duos Andreas Fettchenhauer und Gaby Selke-John entgegen.

3:30 Stunden dauerte der Normalumlauf, dann noch einmal 45 Minuten die Siegerrunde – da hieß es sowohl im Parcours als auch auf den Rängen reichlich Ausdauer und starkes Durchhaltevermögen zu beweisen. Bis auf einen glimpflich verlaufenen Sturz (Maximilan Wricke) lief aber alles bestens ab, wenngleich der von Wolfgang Meier konzipierte Kurs doch hohe Anforderungen stellte. Was allein dadurch belegt wurde, dass nur acht Reiter beziehungsweise Reiterinnen in der vorgeschriebenen Zeit ohne Abwurf in der ersten Runde blieben.

Und so sah am Ende die Platzierung aus:
1, Abteilung: Ottens vor Sebastian Elias (Sorge-Settendorf) auf Centesima (0/44,12) , Thomas Kleis (Schloss Wendorf) auf For Succes (4/39,73)  und Anna Jürgen vom RSV Polzow auf Levado (4/41,63).

2. Abteilung: Laura Strehmel vor dem  Berlin-brandenburgischen Landesmeister Maik Junghänel (RV Beestwind) auf Casting (0,25/43,86), Philipp Makowei (RV Gadebusch) Balouna Windana (4/39,75) und Paul Wiktor vom RV Alter Landsitz Sommerstorf auf Le Sweet (4/42,44)

Einen weiteren Höhepunkt bildete an diesem Tag die Pony-Trophy, eine Springprüfung der Klasse M* mit Siegerrunde, die leider ohne Berlin-brandenburgische Beteiligung stattfand. Hier gewann die aus dem Rheinland angereiste Sina Hungenberg (RTG Silberghof) auf Gina vor der Halberstädterin Ivana Lesemann mit ihren beiden Pferden Mac Too und Boöheim’s Pollux.

Bereits am Mittwoch folgt dann Teil 2 der Veranstaltung mit den beiden absoluten Highlights am Wochenende. Am Sonnabend steht ein Mächtigkeitsspringen und am Sonntag das Drei-Sterne-S-Springen um 15 000 Euro auf dem Programm.

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