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Jumping Trophy: Goldene Schleife für Mynou Diederichsmeier und Goldstar

Thomas Kleis erhält von Andreas Fettchenhauer den AFP-Sonderehrenpreis - Foto: Wille
Thomas Kleis erhält von Andreas Fettchenhauer den AFP-Sonderehrenpreis - Foto: Wille

Neustadt/Dosse – Zehn ereignisreiche Tage der Jumping Trophy, verteilt auf zwei Abschnitte mit teilweise langen Abenden, sind in der Graf von Lindenau-Halle zu Ende. Sie brachten glänzenden Sport und Rekorde, so dass die Veranstalter vom größten Turnier in Deutschland sprachen- 4300 Nennungen, 2600 Pferde, 600 Reiter und Reiterinnen aus 13 Nationen, insgesamt 50 Prüfungen, wobei die allerletzte, ein Springen der Klasse S*** mit Siegerrunde, den absoluten Höhepunkt bildete. Als Beste erwies sich dabei die gebürtige Berlinerin und jetzt in Verden lebende Mynou Diedrichsmeier, die auf den zwölfjährigen, bei der Siegerehrung nur schwer zu bändigen Fuchswallach Goldstar den Großen Preis von Neustadt/Dosse ohne Abwurf in der schnellsten Zeit von 32,76 Sekunden gewann.

Zweiter wurde Dirk Schröder vom RFV Eichengrund Lentförden auf Silent Pepper (33,93) vor dem ebenfalls unter 70 (!) Startern fehlerfrei gebliebenen Thomas Kleis aus Gadebusch auf For Succes (34,82), der mit dieser Platzierung auch sein großes Ziel verwirklichte. Als erfolgreichster Reiter aus fünf Prüfungen erhielt er aus den Händen von Andreas Fettchenhauer den AFP-Sonderehrenpreis, einen Gutschein über 50 000 Euro zur Anzahlung eines Pferdetransporter-Lkw. Auch der dreifache Derbysieger André Thieme (RV German Horses Pellets) war sehr scharf darauf. Nach seinem Sonnabendsieg im S**-Springen auf Ramona de Flobecq befand er sich in einer hervorragenden Ausgangsposition, doch der finale Erfolg blieb aus, weil er im Großen Preis lediglich als 16. aus dem Parcours kam.

Aufmerksame Beobachter des Geschehens waren der Präsident des Landesverbandes Peter Krause und sein langjähriger Vorgänger Dr. Peter Danckert, der gemeinsam mit dem Leiter des Berliner Fünfkampf-Stützpunktes Rudi Trost nach Neustadt kam und hier den erst  in der Nacht zuvor vom Arabischen Vollblut-Championat im iranischen Kerman zurückgekehrten Neustädter Landstallmeister Dr. Jürgen Müller begrüßen konnten.

Noch zwei weitere S-Springen standen am Schlusstag auf dem Programm. Die letzte Qualifikation der AFP Junior Future Tour gewann die 17-jährige Amelie Ottens (RS Stotel) auf Cascada und die Youngster Tour für 7- und 8-jährige Pferde der für den RuFV Rulle startende Ire Mc Mahon auf Cornet Allure.

Sowohl Andreas Fettchenhauer als auch die für den sportlichen Teil zuständige Gaby Selke-John zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ablauf ihres Turniers. „Es ist besser gelaufen, als wir angenommen hatten, wobei unser großer Dank dem gesamten Helfer-Team und den Sponsoren gilt, ohne die so etwas nicht auf die Beine zu stellen gewesen wäre.“

Die weiteren S-Sieger während der zehn Tage

Klasse S* mit Siegerrunde, gehörte noch zum ersten Veranstaltungsabschnitt, 138 Nennungen, 96 Starter, geehrt in zwei Abteilungen: Hans-Jörn Ottens (RC Stotel) auf Arcado und Laura Strehmel (HGL Neustadt) auf Lucie.

Klasse S*, Qualifikation zur German Horse Pellets-Tour, 164  Nennungen, 124 Starter, geehrt in zwei Abteilungen: Frederick Troschke (RuFV Hagen164  Nennungen, 124 Starter) auf Florida Lady und Mynou Diederichsmeier (RV Aller-Weser) auf Danthes

Punktespringen Klasse S*, 188 Nennungen, 147 Starter, geehrt in zwei Abteilungen: Philipp Makowei (RFV Gadebusch) auf Balouna Windana und Thomas Kleis (Pferdesportarena  Schloss Wendorf) auf Questa Vittoria

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