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„Bonhomme Open“: Neues Springstadion wird pünktlich fertig

In wenigen Tagen ist die Springarena fertig - Foto: Beelitz
In wenigen Tagen ist die Springarena fertig - Foto: Beelitz

Werder (Havel) - Seit Wochen werden auf Gestüt Bonhomme Unmengen von Baumaterialien in das neue Springstadion transportiert. Denn zu den „Bonhomme Open“, dem großen Springturnier um das „Weißgoldene Pferd“ vom 26. bis 29. Juni, soll das neue Springstadion natürlich fertig sein. „Wir liegen voll im Zeitplan", freut sich Bonhomme-Chefin Rebecca Gutman, die mit der Neustrukturierung ihres Reit- und Ausbildungsbetriebes gehörig aufrüstet. „Seit Februar gehören neben Dressurreiter Holga Finken nun auch der hoch erfolgreiche Springreiter Bastian Freese zu unserem Team, da musste ich ja etwas für die Springabteilung unternehmen“, erklärt Rebecca Gutman, „Außerdem sind wir im Jahr 2015 Gastgeber der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur und auch Springen, dafür hatten wir schon lange eine neue Wettkampfarena in Planung!“

Dass sich der geplante neue Springplatz nun zu einem überdimensionalen Springstadion mit einem Gesamtmaß von 1,2 Hektar entpuppte, ergab sich peu à peu. „Es sollte einfach anders aussehen, als die üblichen Springplätze“, darauf legte Bonhomme-Chefin Rebecca Gutman besonderen Wert. „Keine Ansammlung von eisernen Tribünen und Pagodenzelten rund um einen rechteckigen Springplatz - nein, unser Springplatz hat nicht eine einzige gerade Außenkante und liegt eingebettet in treppenförmige Wälle, auf denen wir viele Besucher unterbringen können. Es soll einladend sein und sich in die Natur einfügen.“ Für den Bau dieses Springstadions wurden insgesamt unglaubliche 6100 m³ Erde bewegt und zu treppenförmigen Besucherterrassen modelliert. Dazu wurden 6658 qm Rollrasen verlegt, versorgt mit 650 Metern Beregnungsrohren. Für das Springstadion selber, das nierenförmig angelegt ist und 4600 qm misst, verlegten die Spezialisten für das Ebbe und Flut-System insgesamt 2,5 Kilometer Wasserrohre und ebneten das Geläuf des Springplatzes mit 1350 Tonnen Spezialsand ein. Parcourschef Frank Rothenberger zeigte sich während einer Stippvisite auf Gestüt Bonhomme schwer beeindruckt von dieser besonderen Springarena. Er versprach dafür auch einen besonderen Parcours zu den „Bonhomme Open“ mitzubringen, nämlich die eigens für Athina Onassis entworfenen Hindernisse. Freuen auf diesen außergewöhnlichen Parcours können sich prominente Springreiter wie Rolf Göran Bengtsson, Janne-Friederike Meyer, Carsten-Otto Nagel, Gilbert Böckmann, Carl Henley, Tim Rieskamp-Gödeking,Clarissa Crotta oder Guy Goosen, die ihre Nennungen mit ihren Top-Pferden bereits abgegeben haben.

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