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Bonhomme: Holga Finken gewinnt den „Ritt um das Goldene Pferd“

Rebecca und Evelyn Gutman bei der Preisübergabe des „Goldenen Pferdes“ mit Holga Finken - Foto: © Kiki Beelitz
Rebecca und Evelyn Gutman bei der Preisübergabe des „Goldenen Pferdes“ mit Holga Finken - Foto: © Kiki Beelitz

Werder (Havel) - Das war sein Wochenende! Man hätte das Dressurfestival auch das Holga Finken-Festival nennen können, denn mit seinen Pferden Daily Mirror, Haydn, Hofgraf und Daily Pleasure gewann der „Neubrandenburger“ (fast) alles, was es zu gewinnen gab.  Am Sonntagnachmittag setzte er seinem erfolgreichen Wochenende noch die Krone auf: Mit Daily Pleasure gewann er vor traumhafter Kulisse beim gut besuchten Dressurfestival auf Gestüt Bonhomme erstmals den „Ritt um das Goldene Pferd“.

Sahen die Beiden am Freitagnachmittag nach ihrem überragenden Sieg im Grand Prix schon wie die Start-Ziel-Sieger aus, blieb seine schärfste Konkurrentin Marion Engelen auf Diego OLD dem Lokalmatadoren vom Gestüt Bonhomme auch am Samstagnachmittag in der Grand Prix-Kür mit einer tadellosen Leistung dicht auf den Fersen. Im alles entscheidenden Grand Prix Special, der dritten Wertungsprüfung für den „Ritt um das Goldene Pferd“ am Sonntagnachmittag, verließen den 13-jährigen westfälisch gezogenen De Niro-Sohn Daily Pleasure am Ende ein wenig die Kräfte, so dass sich auf den letzten Metern noch einige kleine Fehler einschlichen. Marion Engelen sah ihre Chance und präsentierte einen blitzsauberen Grand Prix Special, der von den Richtern mit 74,157 %  belohnt wurde. Das bedeutete Platz eins für Marion Engelen. Für die handgefertigte Trophäe, ein aus Gelbgold mit Brillanten besetztes Pferd, reichte es dann aber doch nicht. Lediglich zwei kleine Pünktchen fehlten zum Glück, so dass Evelyn und Rebecca Gutman „IHREM Holga“, der seit Anfang des Jahres mit seiner Familie und seinem kompletten Team seine Zelte auf Gestüt Bonhomme aufgeschlagen hat, die wertvolle Trophäe an sein Revers heften konnten. „Ich hätte es Marion auch von Herzen gegönnt“, so Holga Finken, „aber so bin ich auch nicht unglücklich!“
In besonders guter Erinnerung wird Ilka-Kerstin Geiss, eine junge Reiterin aus Mieste in Sachsen-Anhalt, die eigentlich keiner so richtig auf dem Zettel hatte, den „Ritt um das Goldene Pferd“ in Erinnerung haben. Mit Ihrem 11-jährigen Oldenburger Wallach Last-Minute konnte sie sich sowohl in der Grand Prix-Kür als auch im Grand Prix Special mit beeindruckenden Runden jeweils auf dem hervorragenden dritten Rang platzieren.

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